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Mario Grasso

  

Die Welt der Esskunst

Wer gerne in Kochbüchern schmökert, weiss, dass ansprechend illustrierte Rezeptsammlungen einfach mehr Freude machen. Wenn Mario Grasso aber eine Rezeptsammlung mit seinem Stift bereichert, dann kann nicht die Darstellung von schön servierten Speisen erwartet werden. So begegnen wir also witzigen Darstellungen von Früchten, Gemüsen und Gewürzen in bunten
Landschaften und von verfremdeten Küchen- und Essgerätschaften. Und im Kinderbuch sehen wir hilfreiche Mäuse im Herumhantieren.
Einzigartig ist auch das Tischset , das im Auftrag des Eat-art-Sammlers und Wirts Emil Wartmann entstanden ist.
Für die Porzellanfabrik Rosenthal hat Mario Grasso eine kleine Serie von Tellern entworfen, die je nach Bestimmungszweck eine fantastische Esslandschaft zeigen.
Die Porzellanfabrik Langenthal bringt in den Jahren 1993-1997 insgesamt 34 Designs von Tellern und Tassen von Mario Grasso auf den Markt. Darunter sind seine erfolgreichen Goldtassen und Anamorphosen-Unterteller. Zu kaufen sind sie unter dem Namen BOPLA!
 

 Das Geschirrkonzept namens "BOPLA!"

Im Jahre 1993 überraschte die bekannte Porzellanfabrik Langenthal mit dem revolutionären Geschirrkonzept namens BOPLA! Ein buntes, abwechslungsreiches und unkonventionelles Geschirr, deren Teile sich frei kombinieren lassen. Nach der Markteinführung in der Schweiz gelangt das bunte Hartporzellan seit Spätherbst 1994 auch ins Ausland und wird vor allem in Deutschland, Frankreich, aber auch in den USA und selbst in Hongkong verkauft. Für die Gestaltung der Dessins wurde gleich zu Beginn Mario Grasso gewonnen, der mit seinen insgesamt 34 verschiedenen Tellermotiven wesentlich zur geglückten Markteinführung von BOPLA! beigetragen hat. Ihm sind vor allem Lösungen zu verdanken, die sich drehen und wenden lassen, wie man will; es lässt sich immer wieder Neues entdecken. So gibt es magische und verspielet Effekte, Umkehr- und Trugbilder und versteckte, witzige Fehler. Grasso verzichtet 1997 auf eine weitere Mitarbeit mit Langenthal. Seine Editionen werden heute als Sammelobjekte gehandelt.

1   BOPLA! Kollektion von Mario Grasso- entstanden von 1993-1997


Das Brennen der BOPLA!-Teller

Sämtliche Entwürfe der Teller und Zeichnungen entstammen nach Ideen von Mario Grasso. Sie sind von ihm minuziös mit einer Feder auf Papier gezeichnet. Nachher wurden seine Zeichnungen fotografiert und auf Folien – ähnlich wie bei Abziehbildern -in mehreren Farben im Siebdruckverfahren gedruckt. Diese Folien wurden dann von der Porzellanfabrik Langenthal Stück um Stück von Hand nass auf die Teller übertragen und anschliessend in hoher Auflage gebrannt.


2   Kochkalender



3   Gewürzekalender



4   Kochbuch für Kinder



5   BOPLA! Porzellan Langenthal. Skizzen und gezeichnete Druckvorlagen


6   Rosenthal-Porzellanteller

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