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Mario Grasso

  

Der Sprachspieler

Als Mario Grasso im Alter von acht Jahren nach Basel kommt, wird er zum ersten Mal mit der deutschen Sprache konfrontiert. Brav lernt er Wörter wie „Löwe“ und “Zahn“. Als er dann das Wort “Löwenzahn“ hört, stellt er sich darunter den Zahn eines Löwen und keine Blume vor. Es sieht ganz so aus, als kann sich Mario Grasso auch heute noch an all die Komplikationen und Verwirrungen erinnern, auf die er damals stiess. Die verschiedenen Ausgaben seines Buches „ Mario Grasso's Wörterschatz“, in dem solche Wortspiele vorkommen, haben eine grosse Auflage erfahren. Selbst das „Deutsche Goethe-Institut“ arbeitet mit diesem Buch, das die doppelten Böden der deutschen Sprache phantasievoll und spielerisch behandelt. Die „ Frankfurter Allgemeine “ bezeichnete ihn als „Sprach-Gärtner, Wortzauberer und Bildakrobaten“. Mario Grasso zerlegt Wörter in Einzelteile und gestaltet damit Bilder, er setzt denselben Ausdruck für verschiedene Begriffe optisch um und lässt uns als die in der deutschen Sprache Beheimateten überraschende Entdeckungen machen.


1   Mario Grasso’s Überraschungen


2   Sprachspiele

 

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